Vor 10 (im Jahr 2014) Jahren habe ich als "Späteinsteiger" im Alter von 60 Jahren bei der Musikschule "Spiel Mit"mit dem Schlagzeugunterricht begonnen. Der Chef, Klaus Behütuns-Steffens (KBH) unterrichtet mich seit dem ein Mal wöchentlich 40 Minuten lang selbst. Das passt vom ersten Tag an mit "unserer Chemie". Im Jahr 2016 feierte mein Heimatdorf Weidenbach 1000 jähriges Bestehen, wo KBH mit seiner "Hausband" auftrat. Mit dieser Gruppe durfte ich die ersten zwei Stücke im meinem Leben vor Publikum spielen. Nachdem ich "Blut geleckt" hatte und ich öfter mit anderen zusammen spielen und vielleicht auftreten wollte, vermittelte mich KBH an den Musikverein Darscheid, bei dem ich 2017 auch als später "Anfänger" herzlich aufgenommen wurde. Noch im selben Jahr durfte ich bei einem Rockkonzert des Vereins mein erstes erlerntes Stück in der Lewaldhalle in Darscheid mitspielen. Bis heute habe ich abwechselnd zwei viel jüngere aber erfahrene Tutoren dort, die mir sehr bei der Erarbeitung neuer Stücke im Team helfen. Die jüngste Kollegin im "Schlagzeugregister" wird dieses Jahr 13 Jahre alt und meisterte schon mehrere Auftritte. Solche jungen Menschen begegnen mir auch, wenn ich zum Unterricht in der Musikschule "Spiel Mit" erscheine und sie vor oder nach mir Unterricht haben. Beim kurzen Zuhören über Jahre kann ich feststellen, wie schnell sie dort im Unterricht lernen und Fortschritte machen und so manchen "alten Sack" wie mich, mit den gewonnenen Fertigkeiten beim Schlagzeugspiel "rechts überholen". Das ist normal und richtig so. Im Unterricht habe ich neben den "Basics" (an denen man sein Leben lang arbeiten muss) auch schon einige Varianten des Schlagzeugspiels kennengelernt. Oft, aber nicht immer, arbeiten wir an den neuen Stücken des Musikvereins, die teilweise immer anspruchsvoller werden.
Mein Fazit: ob jung oder alt....bei der Musikschule "Spiel Mit" sind alle Jahrgänge vertreten. Die Schüler, die ich kenne, sind wie ich, mit dem Unterricht sehr zufrieden. KBH ist aus meiner Sicht ein sehr guter Pädagoge, der sofort meine Stärken und Schwächen erkannt hat und entsprechend agiert.
Insbesondere "älteren Semestern" wie ich es bin kann ich nur raten: "Fangt einfach an und probiert Euer Instrument, das Ihr schon immer spielen wolltet, einfach aus!" Bald ist wieder so ein Tag der offenen Tür, bei dem man das machen kann. Das hält die "Birne" im Alter fit und und man kommt später im Idealfall mit anderen Musikern zusammen. Das ist, wie im Sport, eine tolle Familie. Musik ist eine "internationale Sprache"